Suche nach
Translate to
Binnenschifffahrt Nachrichten
Aktuelle Nachrichten und Informationen rund um die Binnenschifffahrt.
Franzosen blockieren Schleue Thionville
Donnerstag, den 06. Mai 2010 um 12:33 Uhr
Die Schifffahrt auf der Mosel Richtung Frankreich ist seit mittlerweile einer Woche nicht möglich. Der Grund ist ein Schiff, das die Schleuse in Thionville (Frankreich) blockiert. Hier liegen zur Zeit rund 40 Schiffe fest.
Die Binnenschiffer in Frankreich protestieren landesweit gegen die eingebrochenen Frachtpreise. Die Auswirkungen der Blockade sind mittlerweile auch in der Region Trier zu spüren. Die Schiffe kommen dort seit Tagen nicht weiter, so das Wasser- und Schifffahrtsamt Trier.
Binnenschifffahrt 2009 um knapp 17% rückläufig
Dienstag, den 20. April 2010 um 14:47 Uhr
Wiesbaden (ots) – Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) musste die Binnenschifffahrt in Deutschland im Jahr 2009 beim Gütertransport einen Einbruch von 16,8% hinnehmen. Die Beförderungsmenge verringerte sich gegenüber 2008 um 41,2 Millionen Tonnen auf 204,5 Millionen Tonnen. Im Jahresverlauf zeigte sich allerdings eine gewisse Erholung: So bewegte sich im November 2009 der Rückgang gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat nur noch im einstelligen Bereich (- 9,7%), im Dezember war sogar erstmals im Jahr 2009 wieder ein Zuwachs von knapp 5% zu verzeichnen. In den Monaten zuvor lagen die Rückgänge dagegen zum Teil bei über einem Viertel. Zu beachten ist bei diesen Vergleichen allerdings, dass November und Dezember 2008 auch schon von der Wirtschaftskrise beeinträchtigt waren.
Achtung Kontrolle - Ein Tag an Bord der WSP 12
Samstag, den 17. April 2010 um 16:51 Uhr
Gute 15 Tonnen Gewicht hängen an dem Seil, das Michael Grüber in seinen behandschuhten Fäusten hält. „Los, zieh's rüber!“, ruft ihm sein Chef Jörg Kirch zu. Der Angesprochene legt sich mächtig ins Zeug. Langsam schaukelt das Kabinenboot auf die mit Algen bewachsene Schleusenwand zu. Endlich ist es geschafft: Grüber vertäut das Seil an einem Poller und springt zurück auf das Deck der „WSP 12“. Direkt vor dem Polizeiboot ragt das Heck eines niederländischen Frachters auf – aus Sicherheitsgründen darf das kleine Polizeiboot nicht vor dem mächtigen Güterschiff in die Schleuse einfahren. „Der würde uns glatt zerquetschen“, sagt Dienstgruppenleiter Kirch.
Mit seinem Team ist er heute auf Streife unterwegs. Bis zu 55km/h schafft das 15 Meter lange Polizeiboot (in Knoten wird nur auf hoher See gemessen). Den schwarz-weißen Rumpf krönt ein Blaulicht. „Auf Martinshorn verzichten wir – auf dem Wasser würde es nicht viel nützen“, erklärt Kirch.
Häfen Wörth und Karlsruhe kooperieren
Samstag, den 17. April 2010 um 16:33 Uhr
Angesichts stetig voller werdender Autobahnen erlangt die Binnenschifffahrt eine immer größere Bedeutung im Transportwesen. Für ein besseres Miteinander im Feld der Logistik haben sich deshalb die Häfen in Karlsruhe und Wörth zu einer Kooperation entschlossen. Das erste Projekt war eine gemeinsame Rundfahrt mit dem Fahrgastschiff Karlsruhe von der Fächerstadt nach Wörth. Mit an Bord waren auch Vertreter der im Hafen angesiedelten Industrie.
Belgien will AIS einführen
Mittwoch, den 31. März 2010 um 19:10 Uhr
Belgische Binnenschifffahrt: Drei Viertel der Betriebe will AIS einbauen
Hasselt/Belgien. In der belgischen Binnenschifffahrt besteht eine große Bereitschaft, das satellitengestützte „Automatische Schiffs- Identifizierungs-System-System“ , kurz AIS, einzuführen. Zu diesem Ergebnis kommt das Promotionsbüro für die Flämische Binnenschifffahrt (PBV = Promotie Binnenvaart Vlaanderen) nach Auswertung einer umfangreichen Befragung unter knapp 1100 Binnenschifffahrts-Betrieben. Danach sind knapp 75 Prozent der Betriebe, die noch kein AIS installiert haben, bereit, in das System zu investieren. Die restlichen Betriebe sprechen sich zum Teil vehement gegen das AIS aus. Das Umfrageergebnis hält das PBV auch deshalb für wichtig und aufschlussreich, weil das belgische Bundesland Flandern derzeit an einem AIS-Förderprogramm arbeitet. Die Niederlande und Deutschland, so das PBV, unterstützten schon jetzt den Kauf eines AIS-Systems mit rund 2100 Euro.
Als wichtige Argumente für eine flächendeckende Einführung des AIS auch in Belgien spricht nach Überzeugung der System-Befürworter unter den Partikulieren, dass die belgischen Seehäfen in absehbarer Zeit das AIS zur allgemeinen Auflage machen werden, um damit unter anderem die nautische Sicherheit weiter zu verbessern. Zudem spielt das AIS, das in der Hochseeschifffahrt bereits eingeführt wurde, auch im Zusammenhang mit dem Schutz vor terroristischen Anschlägen eine wichtige Rolle.
Zu den bemerkenswerten Einzelergebnissen der Umfrage unter den belgischen Binnenschifffern (Rücklaufquote:15 Prozent) gehört für das PBV die wiederholt nachzulesende Sorge über den persönlichen Datenschutz. Die Angst vom „gläsernen Binnenschiffer“ wurde in den Antworten wiederholt angesprochen.
Nach PBV-Angaben gilt die AIS-Pflicht auf Binnenschiffen nur für den auf österreichischem Hoheitsgebiet verlaufenden Donau. Die Zentralkommission für die Rheinschifffahrt (ZKR) hat die Installation des AIS derzeit noch nicht zu Pflicht erhoben. Allerdings arbeite sie an an den technischen Normen, die ein AIS-System erfüllen muss, wenn es an Bord eines Binnenschifffes installiert wird,so das PBV.
Mit AIS identifizieren sich die Schiffe und geben ihre Position, den Kurs, die Geschwindigkeit sowie weitere Daten bekannt.
Siehe auch hier: Automatisches-Identifikations-System
Weiterlesen...
Seite 1 von 19

