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Schleusen werden per Mausklick geöffnet
Samstag, den 03. Mai 2008 um 00:00 Uhr
Meppen - 3.5.2008
„Schleuse Varloh“, meldet sich Jürgen Dittmann per Funk. Dabei befindet sich der technische Beamte gar nicht in dem Wächterhaus an der neuen Schleuse in Varloh, sondern in der Meppener Stadtmitte. Auf dem Bauhof des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Meppen ist die neue Fernbedienzentrale eingerichtet worden, von der die Schleusen Meppen und Varloh sowie die Hubbrücke Meppen gesteuert werden.
Die Schleusensteuerung erfolgt am PC per Mausklick. Auf den Monitoren hat Dittmann alles im Blick und kann sogar auf dem Schiff die Gestalt des niederländischen Kapitäns erkennen. „Ich bereite die Kammer vor“, funkt er zurück und klärt die Formalitäten.
Wenige Minuten später gleitet das Schiff langsam in die 165 Meter lange und zehn Meter breite Kammer der Varloher Schleuse. Mit Hilfe von Video-, Audio- und Datenübertragung wird der automatisierte Vorgang und das ganze Geschehen in der Kammer überwacht. Nach etwa 25 Minuten ist der Schleusenvorgang vorbei. Das Schleusentor öffnet sich, und das Berufsschiff erhält das Ausfahrtsignal.
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