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Startschuss für PLATINA
Freitag, den 07. November 2008 um 12:01 Uhr
In Brüssel hat die Plattform für die Einführung von Naiades (PLATINA), offiziell ihre Arbeit aufgenommen. Platina wird der EU Kommission in den kommenden vier Jahren zuarbeiten. Es gibt noch viele Hürden für die europäische Binnenschifffahrt zu beseitigen, wie aus einer Studie zu den Problemen des internationalen Gewerbes hervorgeht.
In PLATINA arbeiten 23 Binnenschifffahrtsorganisationen aus neun europäischen Ländern zusammen. Die Koordination liegt bei der österreichischen Via Donau. Zu den weiteren Projektpartnern gehören unter anderem der Bundesverband der deutschen Binnenschifffahrt, Voies Navigables (Frankreich), Promotie Binnenvaart Vlaanderen (Belgien), und Rijkswaterstaat Centre for Transport and Navigation (Niederlande).
Gemeinsam werden die Projektpartner Vorschläge erarbeiten für die Umsetzung von Naiades. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die Bereiche Markt, Flotte, Öffentlichkeitsarbeit, Infrastrucktur und Ausbildung. Die Plattform ist mit einem Budget von 8,5 Millionen Euro ausgestattet.
Lange Problemliste
Bei der Auftaktveranstaltung in Brüssel wurde eine Studie über die Probleme der europäischen Binnenschifffahrt präsentiert. Wie sich herausstellte, gibt es besonders in Deutschland noch viele Hürden für die Binnenschifffahrt. Deutschland muss mit einem komplexen Verwaltungs- und Regelsystem zurechtkommen. Die Liste der Probleme für Binnenschiffer ist lang. Sie reicht von hohen Kosten für neue Schiffe bis zu Problemen bei der Schiffsregistrierung, einem Mangel an Liegeplätzen und hohen Hafengebühren. Die deutschen Reeder und Binnenschiffer würden daher warscheinlich am meisten von Vereinfachungen und Angleichungen der Regeln in Europa profitieren.






