Suche nach
Translate to
Wassereinbruch auf Partyboot
Sonntag, den 07. Dezember 2008 um 13:06 Uhr
Rodenkirchen - 6.12.2008
Eine Ü 30-Party auf dem Boot "Rhein Roxy" endet in der Nacht zum Samstag mit einem Feuerwehreinsatz. Durch eine ungewollte Schieflage gelangen rund 30 000 Liter Wasser in den Schiffsbauch. Mit Wasserpumpen konnte die Feuerwehr Schlimmeres verhindern.Der Chef stand selbst am Mischpult des „Rhein Roxy“ und legte Musik auf, als sein Party-Boot plötzlich leicht in Schieflage geriet. Am frühen Samstagmorgen ist die Ü 30-Party auf dem Boot auf ungewöhnliche Weise zu Ende gegangen. Gegen zwei Uhr morgens schoss plötzlich Wasser durch eine Tür im Rumpf des Schiffes. „Ich habe gemerkt, dass da was komisch ist. Die Leute sind dann singend von Bord gegangen“, berichtet Frank Engels, Inhaber des „Rhein Roxy“. Ihre Jacken und Mäntel konnten die Gäste in der Eile nicht mehr mitnehmen, wenig später rückte die Feuerwehr am Rodenkirchener Rheinufer an.
Als die Retter in den Schiffsbauch geklettert waren, stand das Wasser dort bereits kniehoch. „Wir haben durch massiven Pumpeneinsatz Schlimmeres verhindert“, sagte der Einsatzleiter der Feuerwehr. Die Pumpen bewältigen 5500 Liter Wasser pro Minute. Nach Angaben der Retter waren rund 30.000 Liter Wasser in den Rumpf des Bootes geströmt. Offenbar hatten die Partygäste ungewollt zur Schieflage des Rhein Roxy beigetragen. „Die meisten der 200 Gäste standen im hinteren Teil des Schiffes. Durch die Schieflage ist Wasser durch eine Schottür eingedrungen“, sagte Engels.
Erst vor drei Wochen hat das Wasser- und Schifffahrtsamt nach Angaben des Inhabers das Partyboot begutachtet und keine Mängel festgestellt. Frank Engels will die Tür im Rumpf des Bootes nun höher legen lassen. Eine Firma sei bereits beauftragt. Dass sein Boot durch eine ungünstige Verteilung der Gäste in Schieflage gerät, hat Engels noch nicht erlebt. „Es waren schon oft mehr Personen an Bord, noch nie ist so etwas passiert“, sagt Engels. Bereits am Samstagabend hat das Rhein Roxy wieder seine Pforten für die nächste Party geöffnet. Die Gäste haben sich von dem Zwischenfall nicht schocken lassen – sie erlebten eine Party, mit einem nicht ganz so schrägen Ende






