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Revierzentrale erweitert Zuständigkeit
Freitag, den 01. Januar 2010 um 21:24 Uhr
Die Revierzentrale im Wasser- und Schifffahrtsamt Duisburg-Rhein ist ab dem 1. Januar 2010 für ein größeres Wasserstraßennetz zuständig. Die Meldepflicht für Binnenschiffer wird auf den Dortmund-Ems-Kanal von Bergeshövede bis Papenburg erweitert.
Zusätzlich dehnt sie sich auf den Küstenkanal von Dörpen bis Oldenburg aus. 700 Kilometer Wasserstraßen im Meldebereich. „Damit vergrößert sich das Wasserstraßennetz, das wir betreuen, um 186 Kilometer”, erläutert Bernd Schönfelder, der für die Revierzentrale verantwortliche Ingenieur.
Meldesystem geschaffen
„Für insgesamt rund 700 Kilometer nehmen unsere nautischen Mitarbeiter rund um die Uhr Meldungen der Binnenschiffer entgegen.” Eine wichtige Aufgabe der Revierzentrale ist es bei Schiffsunfällen, die für die Einsatzkräfte relevanten Informationen zur Verfügung zu stellen. Hierfür wurde das Melde- und Informationssystem Binnenschifffahrt geschaffen. In dieser Datenbank werden Transportdaten wie Schiffabmessungen, Ladungsdaten, gegebenenfalls
Angaben zum Gefahrgut und Anzahl der an Bord befindlichen Personen gespeichert. Verlässt das Schiff auf seiner Reise den Bezirk der Revierzentrale Duisburg, werden diese Daten automatisch an die Nachbarzentrale übermittelt.






