Suche nach

Translate to

Wasserschutzpolizei Duisburg

Aktuelle Nachrichten der Wasserschutzpolizei Duisburg.

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Laserattacken auf Binnenschiffer

Sonntag, den 18. Dezember 2011 um 23:42 Uhr

Xanten - Jeweils nach Einbruch der Dunkelheit gegen 21.00 Uhr vom Deich in Obermörmter trieben der oder die Täter ihr gefährliches Spiel. Der Rheinstrom vollzieht dort nach einer Rechtskurve einen Linksknick und gilt in der Schifffahrt als fahrerisch anspruchsvollster Abschnitt am Niederrhein. Das Blenden der Schiffsführer mittels eines Lasers erhöht die Unfallgefahr dort erheblich und stellt einen gefährlichen Eingriff in den Schiffsverkehr dar.

Die Polizei ist sich sicher, dass die Täter aus dem Bereich Xanten kommen und fragt daher die Bevölkerung rund um den Tatort : Wer kann Angaben zu Personen (oder Fahrzeugen) machen, die einen Laserpointer besitzen und/oder sich in den Abendstunden in der Nähe des Rheindeichs aufgehalten haben.

Hinweise nimmt das Zentrale Kriminalkommissariat der Wasserschutzpolizei unter der Telefonnummer 0203 2800 entgegen.

 

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Schiffskollision auf dem Rhein bei Köln Godorf

Mittwoch, den 20. Oktober 2010 um 18:39 Uhr

Am Donnerstag (14. Oktober) kam es in den frühen Morgenstunden, gegen 05:30 Uh,r auf dem Rhein zu einer Schiffskollision vor dem Hafen von Köln-Godorf. Aus bislang ungeklärter Ursache stieß ein aus dem Hafen auslaufendes leeres Tankschiff gegen ein Gütermotorschiff, dass auf dem Rhein stromaufwärts fuhr.

Bei der Havarie wurde ein 47-jähriges Besatzungsmitglied leicht am Fuß verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von etwa 22.000 Euro. Das Gütermotorschiff fuhr sich anschließend unterhalb des Hafens fest. Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschte dichter Nebel. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei dauern an.

 
 

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Emmerich: Festgefahren – Freigeturnt - Frau über Bord

Mittwoch, den 20. Oktober 2010 um 18:32 Uhr

Emmerich. Erst im dritten Versuch gelang es einem Schiff, den Havaristen frei zu bekommen: Ein mit 2193 Tonnen Erde beladenes Motorschiff hatte sich auf dem Rhein festgefahren. Nach der Bergung fiel die Steuerfrau über Bord. Sie musste ins Krankenhaus.

Ein mit 2193 Tonnen Tonerde beladenes, niederländisches Motorschiff war auf der Fahrt von Bendorf nach Roeselaren (Belgien) am Freitagmorgen offenbar zu nahe ans Ufer geraten. Es hatte sich gegen 9.30 Uhr bei Rhein-Kilometer 856,35 nahe der deutsch-niederländischen Grenze festgefahren.

Das belgische Motorschiff „Dianthus“ versuchte, den Havaristen wieder frei zu bekommen. Das gelang dem Kapitän des 135 Meter langen Schiffes im dritten Turnversuch gegen 10.40 Uhr.

Kurz darauf stolperte die 36-jährige Steuer- und Ehefrau des Schiffsführers in der allgemeinen Aufregung so unglücklich über einen Tampen, dass sie über Bord fiel. Nach der Rettung durch die Besatzung eines Bootes des Wasser- und Schifffahrtsamtes kam sie mit einer Kopfwunde und einem Schock ins Krankenhaus.

Die Schifffahrt war nicht beeinträchtigt.

 
 

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Brückenspringer / Schiffsanschwimmer

Freitag, den 23. Juli 2010 um 16:23 Uhr

Die ganze Woche war die Wasserschutzpolizei auch mit Unterstützung von Kollegen der Landpolizei (siehe Bild) auf den Kanälen unterwegs, um bei dem schönen Sommerwetter die Brückenspringer und Schiffsanschwimmer wenigsten halbwegs im Zaum zu halten. Gleich zwei Verletzte Brückenspringer in den letzten Tagen machen deutlich, wie gefährlich diese Aktionen sein können.

Allein auf dem Rhein-Herne Kanal in Essen schrieben die Beamten am Freitag innerhalb von drei Stunden 15 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und erteilten uneinsichtigen Jugendlichen 37 Platzverweise.

Das anhaltend schöne Wetter und dazu noch die Sommerferien locken die Badenden in Scharen an die Kanäle in NRW. Die Schifffahrtstraßen werden zum überdimensionalen Freibad.

In Lebensgefahr bringen sich dabei allerdings diejenigen, die beispielsweise von 22m hohen Brückenbögen in nur 4-5m tiefes Wasser springen oder 100m lange Binnenschiffe anschwimmen ohne zu bedenken, dass Sog und Wellenschlag selbst einen guten Schwimmer leicht in Richtung Schiffsschraube ziehen bzw. an die steinige Uferböschung drücken kann.

Auch kurz vor einem Schiff ins Wasser zu springen kann ins Auge gehen, denn der "Bremsweg" eines Schiffes beträgt mehrere hundert Meter. Das gilt genauso, wenn man in alkoholisiertem Zustand mal eben vor einem Schiff den Kanal durchschwimmen will.

Die Wasserschutzpolizei warnt daher zu Ihrer Sicherheit: - halten Sie sich von den Schiffen fern - springen Sie nicht von den Brücken - gehen Sie nicht alkoholisiert baden!

Die Wasserschutzpolizei in NRW ist ab sofort wieder verstärkt an den Wasserstraßen im Einsatz und wird Fehlverhalten rigoros mit Platzverweisen sowie Ordnungswidrigkeiten- oder auch Strafverfahren ahnden.

 
 

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Motorboot gefährdet Schiffsverkehr in Duisburg

Donnerstag, den 06. Mai 2010 um 12:39 Uhr

Am Sonntag, 02.05.2010, gegen 16:15 Uhr, zwang eine Motoryacht gleich zwei Binnenschiffe zum Notmanöver. Die Yacht befuhr den Rhein aus Richtung Düsseldorf kommend, etwa in Höhe Krefeld, in Schlangenlinien zu Tal und einem Motorschiff direkt vor den Bug. Der Schiffsführer konnte einen Zusammenstoß nur durch „Maschine voll zurück“ verhindern. Nun drehte die Yacht und fuhr ungebremst mittschiffs in die Sterbordseite des Motorschiffes. Mit stark eingedrücktem Bug nahm die Yacht wieder Fahrt auf und zwang nun ein talfahrendes Tankmotorschiff zum Notmanöver. Anschließend stieß die litauische Yacht oberhalb von Huckingen noch gegen einen vor Anker liegenden Schubleichter, bevor sie sich bei Rhein km 769,4 festfuhr.

 
 

Seite 1 von 20