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Emmerich: Festgefahren – Freigeturnt - Frau über Bord
Mittwoch, den 20. Oktober 2010 um 18:32 Uhr
Emmerich. Erst im dritten Versuch gelang es einem Schiff, den Havaristen frei zu bekommen: Ein mit 2193 Tonnen Erde beladenes Motorschiff hatte sich auf dem Rhein festgefahren. Nach der Bergung fiel die Steuerfrau über Bord. Sie musste ins Krankenhaus.
Ein mit 2193 Tonnen Tonerde beladenes, niederländisches Motorschiff war auf der Fahrt von Bendorf nach Roeselaren (Belgien) am Freitagmorgen offenbar zu nahe ans Ufer geraten. Es hatte sich gegen 9.30 Uhr bei Rhein-Kilometer 856,35 nahe der deutsch-niederländischen Grenze festgefahren.
Das belgische Motorschiff „Dianthus“ versuchte, den Havaristen wieder frei zu bekommen. Das gelang dem Kapitän des 135 Meter langen Schiffes im dritten Turnversuch gegen 10.40 Uhr.
Kurz darauf stolperte die 36-jährige Steuer- und Ehefrau des Schiffsführers in der allgemeinen Aufregung so unglücklich über einen Tampen, dass sie über Bord fiel. Nach der Rettung durch die Besatzung eines Bootes des Wasser- und Schifffahrtsamtes kam sie mit einer Kopfwunde und einem Schock ins Krankenhaus.
Die Schifffahrt war nicht beeinträchtigt.






