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Info für Binnenschiffer

Freitag, den 27. Juni 2008 um 00:01 Uhr

Einleitung

Zweck der Anleitung ist die Förderung einer effizienten Ausführung der Arbeiten und Kommunikation zwischen EMO-Personal und dem Personal von Binnenschiffen bei, vor und nach dem Laden. Des Weiteren legt EMO auf seinem Gelände großen Wert auf Sicherheit und Umwelt.

Postbus: Postbus 9000, 3199 XA Maasvlakte Rt
Adresse: Missouriweg 25 , Havennr. 8010, 3199 LB Maasvlakte Rt
Telefon: 0181 37 11 11
Fax: 0181 37 12 22

Hafennummern

  • Hartelhafen [HH] Hafennummer 7214-7235
  • Mississippihfafen [MH] Hafennummer 8000-8011
  • Beerkanaal [BK] Hafennummer 8020-8026
  • Amazonashafen [AH] Hafennummer 8027-8037
hafennummern emo

Für das beladen anmelden

  • Der Schiffer meldet sich an Werktagen bei der "Lichtwacht" (Kontrollraum) (++31 181 371175) oder an Feiertagen beim Pförtner (++31 181 371223).
  • Im Rahmen des ISPS-Codes kann ein erhöhtes Sicherheitsrisiko bestehen; in diesem Fall ist es nicht zulässig, ohne ausdrückliche Genehmigung des Port Facility Security Officer (PFSO) direkt am Kai festzumachen.
  • Ist dies der Fall, wirst Du bei der telefonischen Anmeldung darüber informiert.
  • Es ist zu empfehlen, Besonderheiten bei der "Lichtwacht" (Kontrollraum) als Entballastungszeit zu melden (auch nach dem Festmachen zur Beladung).
  • Der "Lichtwacht" (Kontrollraum) nimmt eine Schätzung des für die Beladung erwarteten Datums und Zeitpunkts vor. Das Wort "Einschätzung solltest Du wörtlich nehmen, denn Verzögerungen von mehr als 24 Stunden sind keine Seltenheit.

Für das beladen festmachen

  • Die Lichtwacht (Kontrollraum) ruft ein Schiff oder einen Schubleichter zur Beladung und gibt dabei an, an welcher Stelle geladen werden soll. Wurde man früher noch "freundlich" von einem der Hafenboote geweckt, findet die Komunikation heute über Telefon statt. Du wirst nicht darüber informiert wenn sich was verzögert, darfst Dich aber auf was gefasst machen wenn Du nicht erreichbar bist. Also Telefon schön anlassen.
  • Je nach der Anzahl Schiffe für eine Partie werden 2 Schiffe/Schubleichter nebeneinander beladen, wobei das kürzeste Schiff außen liegt. Dadurch soll das Beladen über der Wohnung und dem Dach des innenliegenden Schiffs vermieden werden. Was unter anderem auch verboten ist.
  • Es ist zu empfehlen, beim Laden mit einer Leichterbeladeanlage für die Schiffswohnung nach Möglichkeit die Außenseiten der Ladelängen zu wählen. Die Ladelängen sind auf der Kaimauer angegeben; bis zu dieser Stelle kann eine Maschine Material verladen. Diese Arbeitsweise hat den Vorteil, dass Schiffe nicht noch einmal längs des Kais verholen müssen, wenn der Vorgänger beladen wurde. Der Ladebereich sollte sich also immer innerhalb dieser Nummern befinden. Wohnbereiche dürfen darüber hinausragen, sofern sie keine anderen Schiffe behindern.
  • Beim Beladen mit der Seeschiffbeladeanlage im Amazonashafen, der Entladebrücken im Mississippihafen, des mobilen Krans im Beerkanal, des Schwimmkrans ist ein Bootsmann oder Kranschiffer anwesend, um Dir den genauen Anlegeplatz zu zeigen.

Beladen

Gesichtsfeld Bedienungspersonal auf einer Leichterbeladeanlage

verladung

In dem grünen Bereich künnen Anweisungen gut erteilt werden, im roten Bereich befindet man sich außerhalb der Sicht des Bedienungspersonals.

Der Ausleger (Teleskoparm) von LB.1 und LB.2 befindet sich links vom Kranfhürerhaus, bei LB.3 befindet sich der Ausleger rechts vom Kranführerhaus.

position

Beispiel einer günstigen Anordnung bei Leichterbeladeanlage 1 oder 2. Hier steh ich genau dem Kranführer gegenüber. Erwarte nicht das der Kranführer dich auf eurem Schiff oder Schubleicher sucht um eure Anweisungen entgegen zunehmen. Wenn Du also unterwegs bist um nach deinen Tauen zu sehen, sorge dafür rechtzeitig zurück zu sein.

Der Ausleger der Beladeanlage im Amazonashafen befindet sich links vom Kranführerhaus in einer beachtlichen Höhe um auch bei Seeschiffen einen Blick von oben zu haben. Wird mit dieser Maschine verladen, ist ein Bootsmann der EMO anwesend, um die Anweisungen des Schiffers mittels Sprechfunkgerät an den Kranführer weiterzugeben.

Beachte:

Die Verladeanlage im Amazonashafen ist recht alt und nicht die schnellste. Solltest Du dort einmal laden müssen, dann beachte das die Fahrgeschwindigkeit der Brücke sehr niedrig ist. Eine Fahrt vom Vor- zum Achterschiff, zum Beispiel beim Abladen, dauert schon mal bis zu 3 Minuten, je nach Länge des Schiffes. In dieser Zeit wird die beladung nicht unterbrochen da dafür das Band komplett lerrgefahren werden muss.

Beim Beladen mit einem Entladebrücken- oder Schwimmkran ist ein Bootsmann/ Kranschiffer anwesend, der sich um die Kommunikation/Anweisungen zwischen Schiffer und Bedienungspersonal kümmert.

Es muss berücksichtigt werden, dass zwischen einer Anweisung und deren tatsächlicher Ausführung eine erhebliche Verzögerungszeit liegt. Der Grund dafür liegt in der Größe der Maschinen; erteile deine Anweisungen also rechtzeitig.

Falls Anweisungen durch außergewöhnliche Umstände nicht möglich sind, kann in Absprache mit der EMO-Leitung (Lichtwacht) ein Sprechfunkgerät zur Verfügung gestellt werden. Das wäre zum Beispiel der Fall bei starken Schneefall, Nebel oder starke Dampfbildung.

Vor der Beladung ist abzustimmen, wie viele Tonnen wirklich geladen werden sollen. Es kommt oft vor, dass die angegebene Tonnage der Firma/Reederei infolge veränderter Wasserstände nicht mehr stimmt.

Handelt es sich um Schiffe/Schubleichter mit Luken, müssen diese von vornherein in der richtigen Position liegen, um Wartezeiten beim Beladen zu vermeiden.

Das Bedienungspersonal gibt an, bei wie viel Tonnen abbestellt werden muss. Wird noch ein anderes Schiff mit der gleichen Partie beladen, hat dieses Abbestellen einen viel kleineren Umfang als bei dem letzten Schiff. Das Förderbandsystem muss nämlich leergefahren werden.

Warum muss das Band leer sein?

Ganz einfach: Die Antriebsmotoren der Förderbänder haben eine bestimmte Leistung. Durch die Länge der Bänder und deren Masseträgkeit ist einige Kraft nötig um sie zu bewegen. Sollte dieses Band nun mit Produkt (Kohle/Erz) voll sein, reicht die Kraft der Antriebsmotoren nicht mehr aus um es in bewegung zu versetzen. Um das Förderband in Betrieb zu nehem muss es also leer sein. Sind die Bänder einmal in Betrieb, ist weniger Kraft nötig um sie am laufen zu halten.

Für EMO ist es sehr wichtig, dass das Abbestellen einwandfrei abläuft. Das Zurückbefördern von zu viel angefordertem Material kostet viel Material, Arbeitskraft, Zeit und somit Geld.

Im Prinzip wird nur 1 x nachgegeben; eine eventuelle Nachbestellung muss daher genau bestimmt werden. Es geht sehr viel Zeit verloren, wenn mehrmals nachbestellt wird: Die Maschine, die das Material zuführt, befindet sich oft in großer Entfernung (bis zu 1 Kilometer) und somit kann jede Nachbestellung eine Viertelstunde dauern.

Handzeichen

Damit das Bedienungspersonal richtig vorgeht, sind klare Anweisungen erforderlich. Eindeutige Anweisungen beschleunigen das Laden und sorgen für weniger Überlauf und andere Korrekturmaßnahmen. Bei Dunkelheit ist es zu empfehlen, bei Erteilung von Anweisungen eine Taschenlampe zu benutzen.

Band nach außen fahren

Band nach aussen (Wasserseite) fahren

Band nach innen

Band nach innen (Landseite) fahren

Nach links fahren

Verladebrücke nach links fahren. Die Geschwindigkeit der Kreisbewegung zeigt an, wie schnell gefahren werden muss.

Nach rechts fahren

Verladebrücke nach rechts fahren. Die Geschwindigkeit der Kreisbewegung zeigt an, wie schnell gefahren werden muss.

Zur mitte fahren

Ausleger zur Mitte der Laderaumbreite des Schubleichters oder des Schiffes fahren. Je nach Höhe der Gangbord oder der Luken gibt es beide Möglichkeiten.

Zur mitte fahren

Ausleger zur Mitte der Laderaumbreite des Schubleichters oder des Schiffes fahren. Je nach Höhe der Gangbord oder der Luken gibt es beide Möglichkeiten.

Bewegung stoppen

Die Bewegung stoppen

Aktion stoppen

Die Bewegung stoppen

Abbestellen

Abbestellen (Leerfahren der Zufuhrbänder). Führe eine Bewegung aus, wie sie beim Abheben des Telefons ausgeführt wird; mit dem Drehen der Hand kann die Anweisung verdeutlicht werden.

Ladevorgang stoppen

Ladevorgang stoppen. Diese Anweisung wird gegeben, wenn nur das Auslegerband leergefahren werden muss, um die Maschine in den nächsten Bereich oder zur nächsten Schubleichter oder zum nächsten Schiff zu bewegen. Nach dieser Anweisung erhält man von diesem Band eine Anzahl Tonnen. Für die innenliegenden Schubleichter (das Schiff) sind dies ca. 15 Tonnen, für die aussenliegende Schubleichter (das Schiff) ca. 25 Tonnen.

Nach dem Beladen

Die EMO sieht es gar nicht gerne wenn nach dem Beladen in derLadelänge der Leichterbeladeanlage Verbände gekoppelt werden. Dies ist nur mit ausdrücklicher Zustimmung der EMO-Leitung erlaubt. Wenn aufgrund der Umstände zuerst das innenliegende Schiff beladen wurde, muss dieses warten, bis das außenliegende Schiff ebenfalls beladen ist. Eine Ausnahme davon ist nur mit ausdrücklicher Zustimmung der EMO-Leitung möglich. Die Ladelänge muss so schnell wie möglich für das nächste Schiff freigemacht werden.

Eventuelle Frachtpapiere werden vom Eichmeister oder Verlader beschafft.

Umweltschutz

Du musst die Materialzufuhr rechtzeitig abbestellen, um ein Überfüllen des Raums zu vermeiden. Wenn Du den Beladevorgang nicht rechtzeitig stoppst, bist Du für das Räumen der Gangbords selber verantwortlich. Innen und außen darf bis maximal 10 cm unter der Oberkante der Räume geladen werden, um zu vermeiden, dass Ladung in die Gangbord oder in das Wasser fällt. In die Gangbord übergelaufenes Material darf nicht in das Wasser gelangen. Decks und Gangbords dürfen nicht abgespült werden. Das kann sehr teuer werden.


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Kommentare (2)Add Comment
Bahamut
I have no Store
geschrieben von Bahamut , 04 November, 2009

Sorry, I can not help.
0
...
geschrieben von Mamadu Balde , 02 November, 2009
I need some information about goods in enterstore

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