Rotterdam Europort - Galerie
In dieser Galerie zeige ich dir Bilder aus der Zeit in der ich in Rotterdam auf dem Schubboot "Toul" gearbeitet habe.
Als Schubboot im Hafendienst der EMO waren wir für den Hartelhafen, Hartelkanal und Amazonashafen zuständig. Unsere Aufgabe war es Schubleichter zu ihrem Ladeplatz zu bringen, diese dann zu beladen, entweder mit Erz, Koks oder Kohle, und anschließend wieder an ihrem Liegeplatz abzulegen. Und das am besten an allen 4 Ladestellen, also im Hartelhafen an Band 1 bis 3 und im Amazonashafen, gleichzeitig. Ein ziemlich anstrengender Job, denn der Betrieb bei der EMO läuft Tag und Nacht. Unser Rekord liegt bei 113 Backs in einer Woche, so sahen wir danach aber auch aus. Da bleibt nicht viel Zeit zum Schlafen, Ausruhen oder anderen aktivitäten. In dieser einen Woche hat keiner von uns mehr als 20 Stunden schlaf bekommen. Der Rekord ist bis heute nicht geschlagen worden, obwohl unsere Nachfolger mehrmals dicht dran waren.Trotzdem haben wir es gerne gemacht denn das Team, das aus 6 Leuten bestand, war klasse. Der Spaß kam dabei nie zu kurz.
Die Zeit an Bord verging sehr schnell, zumal wir jeweils nur für eine Woche dort waren und dann durch eine andere Schicht abgelöst wurden. Diese Schicht hatte dann wiederum eine Woche Dienst während wir uns zuhause erholten. Zu sehen gab es dort immer viel. Besonders die riesigen Seeschiffe die dort ein- und ausliefen. Es ist schon beeindruckend wenn so große Seeschiffe in den Hafen kommen. Am meisten beeindruckt haben mich immer die Containerschiffe die im Amazonashafen be- und entladen werden. Dagegen sieht der Toul mit seinen 16 x 10 Metern aus wie ein Kinderspielzeug. Für den Einsatz im Hafendienst war es aber genau die richtige Größe, klein, wendig und manchmal auch schnell.
Mit 1800 PS hat das Boot auch die nötige Kraft um seine Aufgabe zu erfüllen. Trotzdem haben wir uns manchmal gewünscht das "Boot" wäre größer, schwerer und stärker gewesen, besonders bei Stürmen und starken Winden, die wir dort, nur 3 Km. von der Küste weg, sehr oft hatten. Wir kamen uns mehr als einmal vor wie eine Seifenblase im Wind wenn es uns mal wieder überall, nur nicht dahin wo wir hin wollten, geblasen hat. Im Winter ist sowas ein echtes Erlebniss und wer schon mal im Winter bei Sturm, Eis und Schnee an der Küste stand kann ungefähr nachvollziehen wie viel Spaß wir dort gehabt haben. Um so schöner war es dort im Sommer. Die salzige Seeluft, das Meerwasser, die Sonne und fast immer eine kühlende Brise von See und die erstklassigen Sonnenuntergänge. Fast wie im Urlaub. Selbst schwimmen gehen war hier nicht das Problem, ich bin mehr als einmal, natürlich ausversehen, ins Wasser gefallen.
Zum vergrößern und Bildbeschreibung bitte die Bilder anklicken.
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Hartelkanal |
Rund um die Uhr |
Dicke Dinger |
Nahansicht |
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Das Hinterschiff |
Ansicht von hinten |
Geht ein Schiff auf Reisen |
250 x 45 x 50 Meter |
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Unterwegs |
Hau ruck... |
Salzwasserschäden |
Tankerterminal |
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Lange Wege |
Americahafen |
Amazonashafen |
Container über Container |
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Hafenanlage Hartelkanal |
Über den Schiffen |
Schubleichter |
Schwimmende Kräne |
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Feinarbeit |
Schaukelkran |
Geniale Aussicht |
Platzhirsche |
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Vorbereitungen zum Auslaufen |
Ablegemanöver |
Was da wohl drin ist ? |
Schiffstypen |
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Dinosaurier |
Schubboote und Backs |
Meine Kabine |
Ausfahrt Amazonashafen |
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Idylle im Hafen |
Anlegen an Dalben |
Schlechtes Wetter |
Sonnenuntergang im Hafen |








































