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Google stellt eigenen Browser vor: Chrome Webbrowser

Mittwoch, den 03. September 2008 um 15:31 Uhr

Gestern Abend hat Google seinen eigenen Webbrowser auf den Markt geworfen.


Mein erster Eindruck ist recht gemischt. Hat etwas ähnlichkeit mit dem FF aber auch seine neuen Seiten. Der Quellcode soll angeblich für alle offen sein, als Engine dient die des Safari Browsers. Da der Chrome noch BETA ist bleibt abzuwarten was daraus wird.

Hier der Link wenn ihr interessiert seit: Google Chrome - Laden Sie einen neuen Browser herunter

Ebenfalls interessant der Bericht zum Browser auf SpiegelOnline: Google-Browser Chrome: Schlank, schnell, stabil - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt

Meiner Meinung nach ist der Browser so unnötig wie Fußpilz.

Nicht nur das Google, die weltgrößte Datenkrake, eh schon an allen Ecken und Enden die Daten der Nutzer speichert, auswertet und verwendet (wofür alles erfährt man eh nie), jetzt kommt auch noch ein eigener Browser. Damit lässt sich das Surfverhalten natürlich viel komfortabler ausspionieren als mühsam über andere Quellen.

Mich würde mal interessieren ob der Browser W3C Standards anständig wiedergeben kann. Wenn ja wäre das eine ziemlich laute Klatsche für den IE7 von Microsoft.

Der Quellcode soll angeblich für alle offen sein, als Engine dient die des Safari Browsers. Da der Chrome noch BETA ist bleibt abzuwarten was daraus wird und ob er in der Final nicht doch Closed ist und einige "Features" enthält die man uns gerne verschweigen möchte.

Spekuliert wurde schon bei Bekanntwerden das Google einen eigenen Browser raus bringen will. Welche Ziele Google verfolgt kann man im Netz zu genüge nachlesen, wie Google teilweise versucht diese zu erreichen ebenfalls. Von daher ist die Spekulation "Datensammelbrowser" gar nicht so weit hergeholt. Die Kombination der gesammelten Daten macht den Braten fett. Im Prinzip (und wenn man sich die Mühe macht) lassen sich damit 1A Persönlichkeitsprofile erstellen, mit Name, Adresse und allem was nicht mal der Nachbar über einen weiß.

Solche Daten sind auf dem Markt richtig viel Geld wert.

Ich will nicht schwarzmalen, nur sensibilisieren. Ich hab ihn wieder runtergeworfen und surfe weiterhin mit meinem FF plus einigen Erweiterungen. Mal schauen was aus dem Chrome wird... in einigen Monaten wissen wir mehr.

Update:

Die erste Sicherheitslücke ist schon aufgetaucht:

"Problematisch ist allerdings, dass bereits die erste Sicherheitslücke gefunden wurde. Diese steckt eigentlich in Webkit, das Chrome für das Rendering von HTML verwendet. Über die Carpet Bombing genannte Lücke können Angreifer Dateien direkt auf dem System des Nutzers speichern, ohne dass dieser gefragt wird. Im Browser Safari, der ebenfalls auf Webkit aufsetzt, wurde diese Lücke mit dem letzten Update bereinigt."

Quelle:Google Chrome: Schnell, neu und mit Sicherheitslücke | Kommunikation - Extra | TecChannel.de


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