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Religion ist Betrug
Dienstag, den 03. Februar 2009 um 17:36 Uhr

Mal ehrlich, wie lange wollen sich Menschen noch von dummen "Traditionen" hinters Licht führen lassen?
Weihnachtsmann: Abgehakt. Jeder hat mittlerweile begriffen das es ihn nicht gibt, außer vielleicht ein paar Kinder denen man immer noch eine Gehirnwäsche verpasst.
Osterhasen: Schon klar, ein kleiner Osterhoppel schleppt tausende Eier durch die Gegend nur um sie irgenwo in tausende Gärten zu verstecken.
Valentinstag: Na hallo? Fällt euch nichts besseres ein? Was macht ihr die restlichen 364 Tage im Jahr? Verhaut ihr eure Weiber, lasst sie euer Bier schleppen und behandelt sie wie Dreck? Wäre ich eine Frau, ich würde meinen Mann/Freund in den Arsch treten, käme er ausgerechnet (oder sogar nur) an diesem Tag an und will schleimen.
Kommerz lässt grüßen.
Die genannten, und einige andere Traditionen, kann man ja noch verschmerzen, vielleicht sogar mitmachen (und wenn es nur um des Friedens willen ist). Aber was überhaupt nicht mehr geht ist die Religion. Man sollte meinen das in einer aufgeklärten, fortschrittlichen Welt, wo man stets darauf bedacht ist sich weltoffen zu geben, eine Religion längst als Schabernack erkannt und enttarnt wurde. Pustekuchen! Stattdessen wird der Wahnsinn ständig in eine neue Runde geschickt, auf der Jagd nach dummen Menschen die blindlinks alles glauben was ein Guru in Kutte da so von sich gibt. Man hat ja gar keine Chance dem zu entkommen. Schon als kleines Kind wird man darauf getrimmt im Sinne der Kirche zu leben, Gott zu fürchten und streng gläubig zu leben. Vom Fegefeuer ist die Rede, der Teufel würde einen holen wenn man es nicht tut.
Ist schon echt übel wie verantwortungslos manche Eltern mit ihrer Macht umgehen. Beinahe schon strafbar. Da werden Schutzbefohlene gnadenlos auf Gott getrimmt. Einer Gehirnwäsche gleich bekommt man es eingehämmert, immer und immer wieder. Und um diese haltlosen Behauptungen zu untermauern wird man Sonntags in die Kirche geschleppt, wo eine Massenhysterie das übrige tut. Aber damit ist es noch nicht vorbei, noch lange nicht. Weiter geht es im Kindergarten. Dann die Vorbereitung auf die Konfirmation. Der Unterricht ist auch nichts anderes als eine Gehirnwäsche in kompakter Form. Hat man das hinter sich ist man schon so gut wie verloren. Jegliche Kritik an Gott ist ausgeräumt und man wagt es nicht Zweifel zu haben. Logisches Denken mag die Kirche nämlich nicht, und noch weniger Menschen die Dinge hinterfragen.
Das dumme an dieser Gehirnwäsche ist, sie hält nicht ewig. Gerade in jungen Jahren sind Menschen empfänglich für solche Manipulationen, diese können aber durch äußere Einflüsse genauso schnell wieder verloren gehen. Aber dem hat man ja vorgebeugt in dem man Religionsunterricht in Schulen gibt. Vom ersten Tag an bis zu dem Tag wo man die Schule verlässt wird mindestens einmal pro Woche die mühsam eingeimpfte Volksverdummung aufgefrischt und ins Bewusstsein zurückgetreten.
Auch im weiterem Leben kommt man um diesen Blödsinn nicht herum. Egal wohin man sich bewegt, was man macht, Religion ist überall. Bloß gut das mit zunehmendem Alter die Schergen immer seltener die Chance haben Einfluss auf einen zu nehmen. Und das ist gut so! Denn so bekommt der eine oder andere (hoffentlich) doch noch mit das Religion ein einziger Schwindel ist, erfunden von einem Guru namens Jesus und seiner Sekte.
Religion ist ein Geschäft in dem es um Macht, viel Macht und noch mehr Geld geht. Religion ist ein Milliardenschweres Unternehmen, gleichzusetzen mit dem Drogenhandel (viel anders ist es wirklich nicht). Aus Unternehmerischer Sicht eine gute Sache, so lange es Kunden gibt. Die Drahtzieher interessieren sich schon lange nicht mehr für den (Irr)Glauben, Geld ist ja auch viel schöner. Und solange sich dieser Wahnsinn von Generation zu Generation selbstständig verbreitet wird sich daran auch nichts ändern. Eigentlich müsste die lokal zuständige Kirche bei jedem neugebohrenem Kind den Eltern ein Dankschreiben für die künftigen Einnahmen schicken. Immerhin sind das pro Bürger schnell mehrere tausend Euro im laufe eines Lebens.
Irgendwie scheint es in der Natur des Menschen zu liegen einem Leitwolf treudoof hinterherzulatschen, fast egal was er für einen Mist produziert oder was er uns antut. Das hat die Geschichte ja schon zu genüge gezeigt. Hauptsache man muss nicht selber viel drüber nachdenken und sich sein eigenes Bild machen. Das wäre ja mit erheblichen Mühen verbunden und ist unbequem. Ganz davon abgesehen was wohl die Familie, die Freunde, die Kollegen, der Chef oder sonstwer dazu sagen würde.
Wo bleibt denn da die moderne des heutigen Menschen? Man gibt sich doch immer so aufgeklärt und allwissend, lässt sich aber immer noch durch die Kirche verdummen, einschüchtern und ausnutzen? Wo passt das zusammen? Warum rennen intelligente Wesen, diese selbsternannte Krönung der Evolution, einer imaginären Figur, die unsichtbar im Himmel wohnt und angeblich alles sieht, hinterher?
Ich geb zu, ich war auch einer von denen. Bis dann eines Tages die Gehirnwäsche wohl über das Mindesthaltbarkeitsdatum war. Ich hab auch in den letzten 25 Jahren herzlich wenig dafür getan um sie "aufzufrischen" und mir meine wöchendliche Dosis beim Dealer abzuholen. Heute bin ich Ateist und ich vermisse nichts. Ich bedauere höchstens diejenigen die sich immer noch an eine Sekte klammern und auf Erlösung hoffen. Als wenn da jemals jemand käme und sagt: "Alles wird gut".
Religion ist Betrug
Dieses Video zeigt sehr schön das Religion ein Wahnsinn mit Methode ist. Auch wenn es anfangs etwas langatmig ist, guckt es bis zum Ende.
Format: DivX
Laufzeit: 00.36.42 Minuten


geschrieben von Liklik Snek , 13 February, 2009
Vielleicht hängt auch viel damit zusammen, was man unter "Religion" eigentlich versteht.
Ich stimme dir zu, das die Kirche sich an der "Gutgläubigkeit" vieler Menschen bereichert und wenn ich den Prunk, besonders in katholischen Gotteshäusern sehe, wird mir schlecht!
Ich für mich habe allerdings entschieden, dass ich viele Ideen des "Gurus" gut finde und sogar die Idee eines "allmächtigen Beobachters" kann in gewissen Lebenslagen einen sehr tröstenden Effekt haben. Mit der Zeit habe ich mir so mein ganz eigenes Verständnis von Religion erschaffen und die Kirche oder besser ihre Interpretation unserer Religion hat so gut wie nichts damit zu tun.
Glauben ist nicht als Marketingstrategie entstanden, sondern aus dem sehr weltlichen Bedürfnis denkender Menschen nach dem Sinn des Lebens und nach ... hmm... nennen wir es Glück.
Jeder muß für sich entscheiden, woran er glauben möchte, und jeder glaubt an irgendetwas, sei es Allah, Gott, die Ananasgöttin, sich selbst, Geld, der Partner, undundund. Zu sagen, es sei in unserer "ach so aufgeklärten Gesellschaft" nicht angemessen, an Gott zu glauben und die, die es tun, als dumm abzustempeln, finde ich sehr intolerant.
Es geht nicht darum, zu beweisen, dass irgendein alter Mann mit Rauschebart in den Wolken sitzt und seine Schäfchen zählt. Es geht darum, sich geborgen zu fühlen, eine gewisse Ruhe, eine Basis in eine sehr schnelle und unruhige Zeit zu bringen und daraus für sich selbst Kraft zu schöpfen.
Wie gesagt, immer abgesehen von den von dir auch gut beschriebenen Methoden der Kirche, schon von klein auf Angst zu schüren. Damit passieren ganz schlimme Dinge und leider ist die Kirche als Institution mit das Intoleranteste, was ich mir vorstellen kann, obwohl sie ja eigentlich das Gegenteil predigt.
Leider ist ein sehr großer Teil der Kirche irgendwo im 15. Jahrhundert stehen geblieben. Die Armani-beschuhten Kuttenträger in Rom sollten sich mal daran erinnern, dass Bescheidenheit eine Tugend ist. Ach je, über die Kirche könnte man wirklich tagelang wettern
Ich glaube einfach, dass die Grundgedanken unserer und anderer Religionen richtig sind und nur durch all die verschiedenen Zeiten, Weltanschauungen und nicht zuletzt Machtgierige Leute zu dem verzerrt wurden, was heute so schwer als "Gute Nachricht" nachzuvollziehen ist.
Soweit und alles gute
Liklik
geschrieben von Erchen , 11 February, 2009
Was aber alle Religiösen, die auf diese Weise diskutieren, übersehen:
Diese Fragen werden durch Religionen, egal auf wie viele Götter sie sich berufen, gar nicht beantwortet. Jedenfalls wenn man noch nicht verlernt hat weiterzufragen.
Wer erschuf Gott?
Was war vor Gott?
Religionen erklären gar nichts.
Ihre anderen Äußerungen zeugen von der üblichen Lustfeindlichkeit. Ich freu` mich jetzt erst mal auf mein Abendmahl.
geschrieben von DerPilger , 11 February, 2009
Glaube & Religion wird als kollektive Gehirnwäsche, als Märchen abgetan. Religion wäre ja nur eine perfidere Methode des Abcashens. Und der jeweilige Religionsanführer/-stifter wäre ja nur jemand, der uns mit der *goldenen Karotte* zu seinen Zwecken steuert. - Eine Frage nur: Den *bösen Verlockungen* der Religion hast Du anscheinend *erfolgreich* entsagt - und welcher goldenen Karotte läufst Du jetzt nach? Definierst Du Dich jetzt durch die Größe und Anzahl Deiner Flachbild-TVs in Deiner Wohnung? Suchst Du Dein Wohlbefinden in bunten Energiesteinen, Feng Shui-Schöner-Wohnen-Regeln? Oder in einem Erfolgsranking im Job? Definierst Du Dein Wohlbefinden / Glück über die Beschaffenheit Deines Autos, Computers,...? Oder über den Umfang Deiner Shopping-Touren? Ist das jetzt Dein Ersatz für ein erfüllteres Leben?
Viel Spaß dabei! Hoffentlich kommst Du nicht einmal zur Erkenntnis, dass Du damit Dein Leben nur auf Sand gebaut hast. Außerdem könnte gelten: Man kriegt das, was man will. In Deinem Fall wäre das dann: Nichts. - Hoffentlich nimmt das "Er", dessen Existenz Du jetzt so selbstbewusst ablehnst, dann nicht wortwörtlich...
geschrieben von OKawa , 08 February, 2009
Das Problem ist eben nur, wenn der MEnsch an nichts glauben kann wird er einfach so vor sich hinsterben und das geht ja gar nicht.
Ich denke ein Großteil unserer Kriege ist einfach nur auf Religion zurückzuführen und die Irre Dummheit der Menschen. Früher gings ums essen und überleben, heute braucht man sich darum kaum noch Gedanken machen. Wobei wenns keine Kriege gibt, sterben auch weniger, welch Ironie des Schicksals.......
Religion ist Betrug

Der Mensch, als ein seiner Selbst und seiner Umwelt bewusstes Wesen, versucht Dinge die er erkennt oder erfährt zu erklären. Hierbei fällt es dem Menschen am Einfachsten, wenn die Erklärungen zeigen, dass solche Dinge einer bestimmten Ordnung folgen. Gibt es keine Ordnung oder wird die Erklärung nicht verstanden so reagieren einige Menschen oft mit Angst.
In unserer heutigen Zeit hat die Wissenschaft hauptsächlich die Aufgabe übernommen Modelle und Theorien zu finden die uns die Umwelt und uns selbst besser erklären. Die Ziele von Wissenschaft und Religion sind somit recht ähnlich, was sich auch in der Geschichte zeigt. Vor 100 Jahren waren viele Wissenschafter religiös.
Die Methodiken und Ansichten der mir bekannten Religionen sind jedoch IMHO in unserer aufgeklärten Gesellschaft nicht mehr zeitgemäß. Gehören somit auch nicht in den Schulunterricht, dessen Aufgabe es ist Menschen zu rational Denkenden, selbst Entscheidenden und ihrer _tatsächlichen_ Umwelt bewussten Wesen zu erziehen. Die Argumentation das man im Zusammenhang mit Religion alleinig sich mit Ethik und Moral / Sinn-des-Lebens beschäftigt darf ist falsch. Hierfür gibt es ja auch den Bereich der Philosophie in der Wissenschaft.
Dennoch ist es der Wissenschaft zu verdanken, dass die Kirch bzw. Religion immernoch relativ hohen Zulauf hat. Wie bereits erwähnt sucht der Mensch automatisch nach einer Ordnung in allem was er erkennt, die ihm Sicherheit vermittelt falls er sie findet. Die Wissenschaft bringt jedoch Konstrukte hervor, wie die Chaostheorie oder das Anthropische Prinzip, die einige Menschen verunsichern oder noch nicht mal verstanden werden. Es fehlen ein bischen die intensiven Bestrebungen diese Weltsicht der gesamten Bevölkerung näher zu bringen. Auch überlässt die Wissenschaft die Überlegung was ethisch vertretbar ist oft einfach Anderen. Was technisch machbar ist, wird offentsichtlich auch durchgeführt.
Die Kirche als Insitution könnte hier als Gegenpol auftreten in dem sie die Lücken, die die Wissenschaft aufreißt sinnvoll füllt. Leider wird sie diesem Anspruch nicht annähernd gerecht. Die Kirche äußert sich zu aktuellen Fragestellungen kaum oder beschäftigt sich mit offensichtlich absurden Themen, wie die Abschaffung der Empfängnissverhütung. Damit haben auch die Religionen keine Chance. Die Weltanschauungen werden mit altertümlichen Methoden und obsoletem Wissen erarbeitet bzw. vermittelt...
... Während ich das hier so schreibe wäre ich dann wohl eher für den folgenden Slogan: "Menschlichkeit, Glücklichsein und Philosophieunterricht statt Religion" oder so ähnlich.
Schönen Tag noch.