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Warum man seine Katze nicht "Thatcher" nennen sollte
Freitag, den 13. November 2009 um 11:00 Uhr
Der kanadische Verkehrsminister John Baird verbreitete am Dienstag unter Kollegen die schlichte Nachricht "Thatcher ist tot". Die Botschaft erreichte Mitglieder des kanadischen Parlaments, die an einer Galaveranstaltung zu Ehren von Armee-Angehörigen teilnahmen. Auch der kanadische Premierminister Stephen Harper war zugegen.
Wie die kanadische Nachrichtenagentur "CanWestNews" berichtete, war die Bestürzung ob der Nachricht groß - zumal sich die kanadische konservative Regierungspartei der "Eisernen Lady" Margaret Thatcher, die Großbritannien ab 1979 elf Jahre lang regierte, sehr verbunden fühlt.
Premier Harper wies sofort an, die Nachricht vom Ableben der Politikerin in Großbritannien verifizieren zu lassen. Doch in Downing Street 10 zeigte man sich erstaunt - Lady Thatcher, 84, sei quicklebendig.
Wie sich wenig später herausstellte, hatte Verkehrsminister Baird eine ganz andere Thatcher gemeint - nämlich seine Katze, der er zu Ehren der Politikerin deren Namen gegeben hatte. Sie war im Alter von 16 Jahren von ihm gegangen.
Diese Anekdote klingt zu gut, um wahr zu sein. Sie ist es aber, wie ein "CanWestNews"-Sprecher versichert: "Unser Politik-Chefreporter war bei dem Gala-Empfang dabei und hat die Story live erlebt."

Warum man seine Katze nicht "Thatcher" nennen sollte
