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Information

Nachrichten aus der Binnenschifffahrt

 

Mathematik erleben - Ausstellung auf der MS Wissenschaft

Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft startet am 7. Mai in Bonn an der Anlegestelle Erzbergerufer. Bis September wird es auf den deutschen Wasserstraßen unterwegs sein und dreißig deutsche Städte anlaufen - darunter Koblenz, Mainz, Frankfurt, Hannover und Magdeburg. Die Ausstellung an Bord ist - passend zum Motto des Wissenschftsjahres - der Mathematik gewidmet. Sie lädt ein zum Spielen, Entdecken und Erforschen. Vier Exponate stammen aus Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft.

Kaum zu glauben, was man mit Mathematik alles machen kann: Zum Beispiel Unregelmäßigkeiten auf einer Kuhhaut suchen! Normalerweise wird die Software, die von Forschern am Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM entwickelt wurde, von Unternehmen zur Qualitätsprüfung eingesetzt: Eine Kamera erstellt ein Bild des Produkts - beispielweise der Kekspackung, der Bierflasche, des gerade gefertigten Autoteils. Im Rechner wird dieses Bild analysiert und Pixel für Pixel verglichen mit dem vorgegebenen Ideal. Auf der MS Wissenschaft, dem Ausstellungsschiff der deutschen Forschungsinitiative »Wissenschaft im Dialog«, können die Besucher testen, ob sie die Fehler genauso präzise identifizieren können wie die Software: Auf dem Monitor ist eine Tierhaut zu sehen, die nicht ganz gleichmäßig strukturiert ist. Die Abweichungen lassen sich mit dem Joystick ansteuern und markieren. Am Ende vergleicht der Rechner das Ergebnis mit der automatisch erstellten Lösung.
Auch beim Packen hilft Mathematik. Das Befüllen von Containern ist eine Kunst, jeder Winkel muss optimal genutzt werden - Platz ist Geld. Professionelle Packer lösen diese Aufgabe mit Erfahrung. Eine optimierte Lösung lässt sich aber auch errechnen. Die Forscher vom Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI haben ein Computerprogramm entwickelt, das die optimale Befüllung von Behältern mit baugleichen Teilen ermittelt. In der Ausstellung auf der MS Wissenschaft können die Besucher ihre eigenen Fähigkeiten mit denen des Programms vergleichen, indem sie komplex geformte Bausteine möglichst lückenlos in einen Behälter packen. Am Ende wird das Ergebnis mit der vom Computerprogramm errechneten Lösung verglichen und der Gewinner ermittelt - Mensch oder Computer?

weiterlesen auf pressrelations

Schleusen werden per Mausklick geöffnet 03.05.08

„Schleuse Varloh“, meldet sich Jürgen Dittmann per Funk. Dabei befindet sich der technische Beamte gar nicht in dem Wächterhaus an der neuen Schleuse in Varloh, sondern in der Meppener Stadtmitte. Auf dem Bauhof des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Meppen ist die neue Fernbedienzentrale eingerichtet worden, von der die Schleusen Meppen und Varloh sowie die Hubbrücke Meppen gesteuert werden.

Die Schleusensteuerung erfolgt am PC per Mausklick. Auf den Monitoren hat Dittmann alles im Blick und kann sogar auf dem Schiff die Gestalt des niederländischen Kapitäns erkennen. „Ich bereite die Kammer vor“, funkt er zurück und klärt die Formalitäten.

Wenige Minuten später gleitet das Schiff langsam in die 165 Meter lange und zehn Meter breite Kammer der Varloher Schleuse. Mit Hilfe von Video-, Audio- und Datenübertragung wird der automatisierte Vorgang und das ganze Geschehen in der Kammer überwacht. Nach etwa 25 Minuten ist der Schleusenvorgang vorbei. Das Schleusentor öffnet sich, und das Berufsschiff erhält das Ausfahrtsignal.

weiterlesen bei der Osnabrücker Zeitung

Auf dem Rhein droht Pause

Karlsruhe. Starke Regenfälle haben in Baden-Württemberg mehrere Bäche und Flüsse über die Ufer steigen lassen. Nach bisherigen Prognosen muss in den betroffenen Regionen morgen die Schifffahrt auf dem Rhein eingestellt werden. Am Pegel in Karlsruhe-Maxau erwarten die Behörden einen Wasserstand von 7,60 Meter. Bereits bei 7,50 Meter dürfen die Schiffe nicht mehr fahren. Mehrere Zuflüsse des Neckars und ein Nebenfluss der Donau in Baden-Württemberg traten so stark über die Ufer wie seit Jahrzehnten nicht, teilte die Karlsruher Hochwasser-Vorhersage-Zentrale (HVZ) mit.

... weiterlesen auf morgenweb.de

Mit vollem Öltank auf Buhne gefahren

Am späteren Montagabend konnte das Tankmotorschiff "Luka" endlich aus seiner misslichen Lage auf der Elbe bei Gnevsdorf befreit werden. Es war mit 1227 Tonnen leichtem Heizöl an Bord auf eine Buhne gefahren.

"Das war schon eine schwerere Havarie, hätte böse ausgehen können", resümierte gestern auf "Prignitzer"-Nachfrage Hubert Finke, Leiter des Außenbezirkes Wittenberge des Wasser- und Schifffahrtsamtes Magdeburg.

Auf einer Dienstfahrt in die sachsen-anhaltinische Landeshauptstadt war er am Montag kurz vor 12 Uhr telefonisch von dem havarierten Schiff unterrichtet worden. "Die ,Luka’ war mit ihrer Ladung von Hamburg in Richtung Magdeburg unterwegs. Der Bruder des Schiffsführers hatte das Steuer übernommen und wollte auf der Bergfahrt den Weg abkürzen. Doch bei einem Tiefgang des Schiffes von 2,52 Metern hatte er offensichtlich die Lage der Buhnen falsch eingeschätzt", beschreibt Finke, wie es zu der Havarie kam.

Die Elbe hatte am Montag einen Wasserstand von 4,78 Metern, die Buhnen waren um etwa zwei Meter überströmt, wie es fachlich heißt. So fuhr das Tankmotorschiff bei Elbkilometer 438 in Höhe von Gnevsdorf auf eine Buhne am sachsen-anhaltinischen Ufer auf.

Schiff kam in Schräglage"Das Schiff drehte sich um 90 Grad, trieb auf eine unterhalb liegende Buhne, lag quer zum Strom und geriet dadurch in Schräglage", erklärt Finke die Situation vor Ort. Versuche des Schiffsführers, allein wieder freizukommen, schlugen auf Grund der Ladung fehl.

... weiterlesen auf Schweriner Volkszeitung

Anklage nach Frachter-Havarie

Havarie in KölnEin Jahr nach der Havarie der „MS Excelsior“ auf dem Rhein bei Zündorf hat die Duisburger Staatsanwaltschaft die Anklage gegen die beiden Schiffsführer fertiggestellt. Den 65 und 49 Jahre alten Beschuldigten wird Gefährdung des Schiffsverkehrs und fahrlässige Gefährdung der Umwelt vorgeworfen. In diesen Tagen wird das umfangreiche Schriftstück an das Schifffahrtsgericht in Duisburg-Ruhrort versandt; erst dann ist die Anklage offiziell erhoben. Auf 22 Seiten äußert sich die Behörde zu dem dramatischen Vorfall auf dem Rhein.

Fünf Tage lang war Europas wichtigste Wasserstraße im März 2007 gesperrt. 32 Container waren von der „Excelsior“ gefallen und mussten mit fünf Spezialschiffen, Tauchern und Pfeilschiffen geortet und geborgen werden. Selbst Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee reiste nach Zündorf und informierte sich mit Innenminister Ingo Wolf über den Ablauf der spektakulären Aktionen. Rund 500 Schiffe stauten sich während der Sperrung auf dem Fluss.

... weiterlesen auf Kölnische Rundschau

Brücke "rasiert" Frachtschiff

19.4.2008 - Auf dem Rhein-Herne-Kanal ist ein Frachtschiff aus Belgien unweit des Stadthafens an einer Brücke hängen geblieben. Das Dach des Führerhauses riss ab und stürzte in den Kanal. Verletzt wurde niemand.

Steuerhaus an Brücke abgefahrenDer Schiffsführer hatte nach Angaben der Wasserschutzpolizei am Donnerstagabend im Stadthafen seine Aluminium-Ladung gelöscht und war auf dem Weg nach Gelsenkirchen. Um für genügend Tiefgang zu sorgen, hatte er vorsorglich Balastwasser aufgenommen. Als das Schiff gegen 21.30 Uhr die "Vogelheimer Brücke" unterquerte, blieb das Dach des hydraulischen Führerhauses an dem Brückenbauwerk hängen. Wahrscheinlich hatte es sich von alleine hochgefahren, so die Wasserschutzpolizei. Der Schiffsführer kam mit dem Schrecken davon. Ein Gutachter soll die genaue Unfallursache ermitteln. Die Polizei schätzt den Schaden auf 20 000 bis 40 000 Euro. Die Brücke überstand den Unfall schadlos.

Rees - Der Rhein bekommt ein Bypass

18.4.2008

Mehr als 3000 Meter lang, 120 bis 150 Meter breit - der Durchstich von Reeserschanz gegenüber von Rees ist ein Großprojekt. Dafür liegt jetzt der Planfeststellungsbeschluss aus. Die letzte Hürde, bevor die Flutmulde dann realisiert werden kann.

Der „Patient“ Rhein hat seit vielen Jahrzehnten ein Problem. Vor Rees muss er sich durch eine Biegung quälen. Es wird eng für den Fluss, der sich daher immer tiefer in den Boden eingräbt. Erosion nennt sich das langsame Abtragen des Bodens, der immer wieder aufwändig repariert werden musste. Daher soll dem „Patienten“ durch einen Bypass wieder Luft verschafft werden, wie es Dieter Abel vom Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) plastisch beschreibt.

Die Flutmulde ist dieser Bypass und bildetet einen gigantische Durchstich von Obermörmter bis Reeserschanz, der dem Rhein eine zusätzliche Abflussmöglichkeit bietet. Außerdem soll dadurch gleichzeitig Druck von der Reeser Stadtmauer genommen werden.

Vor dem Startschuss

Nachdem für dieses Großprojekt viele Jahre geplant wurde, geht es jetzt an die Realisierung. Der Planfeststellungsbeschluss liegt ab Montag aus. Damit ist der Beginn der Baumaßnahme in Sicht. „Derzeit gehen wir davon aus, dass um Juni/Juli herum die endgültige Genehmigung vorliegt“, erläutert Dieter Abel vom WSA, das bei der Flutmulde federführend ist. Geht alles glatt, folgt im Herbst die Ausschreibung der Arbeiten, die dann 2009 beginnen könnten.

Schon jetzt ist klar, dass die Abgrabung der Flutmulde in kleinen Schritten erfolgen soll. Start ist an der Auskiesung auf Reeserschanz. Von dort setzten sich die Arbeiten Richtung Obermörmter fort. Gegenüber Reeserschanz trifft man wieder auf den Rhein. Dort wird der Beginn der Flutmulde sein.

Fünf Jahre Bauzeit rechnen die Experten ein und versichern, dass die Beeinträchtigungen möglichst gering gehalten werden. „Die Sicht von der Reeser Promenade auf Reeserschanz wird nicht verändert. Touristen werden gar nicht merken, dass dahinter Bagger im Einsatz sind“, sagt Abel. Auch der Fährbetrieb könne weiterlaufen.

Der Abtransport des Materials wird zudem fast ausschließlich per Schiff erfolgen, so dass es keinen zusätzlichen Lastwagenverkehr in Reeserschanz geben wird.

Quelle: RP-Online

Ein Super-Kran für Duisburg

37 Meter breit, 36,7 Meter hoch, 710 Tonnen schwer: Das sind die Daten des Spezialkrans, der heute im „Logport1“ auf dem ehemaligen Rheinhauser Krupp-Gelände in Betrieb geht. Er ist weltweit der größte Containerkran in einem Binnenhafen.

Der Duisburger Hafen ist um einen Superlativ reicher. Auf dem Gelände des Logistikzentrums „Logport1“ an der Rotterdamer Straße in Rheinhausen wird heute der größte Container-Kran eingeweiht, den es in einem europäischen Binnenhafen gibt. 710 Tonnen - so viel wie 200 Elefanten - schwer ist der Koloss. 57Meter liegen zwischen den Schienen, auf denen der Gigant hin und her rollt. Seine Hauptträger haben eine Breite von 137 Metern. Sie sind damit etwa doppelt so breit wie ein normales Fußballfeld.

36 Meter ragt er übers Wasser und ist so in der Lage, zwei nebeneinander liegende Schiffe zu entladen. Über vier Bahngleise hinweg kann der Kranfahrer Container auf Waggons herablassen. 41Tonnen - schwerer sind Container nicht -hievt das Gerät bis zu 18Meter in die Höhe. Mit 150Meter pro Minute ist der Kran so schnell, dass man mit ihm 40Container pro Stunde verladen kann.

Diese Superlative kommentiert Mario Neuhold, der als stellvertretender Montageleiter der österreichischen Firma Künz den Kran in Rheinhausen aufstellt, nur mit einem gelassenen Achselzucken. „Das ist von allem etwas mehr als bei anderen Kränen - mehr Schrauben, mehr Kabel, mehr Farbe“, meint der 35-Jährige nüchtern. 30Lkw waren nötig, um Tausende von Einzelteilen nach Rheinhausen zu schaffen.

... weiterlesen auf RP-Online.de

Rhein nach Schiffskollision gesperrt

Nach dem Zusammenstoß von zwei Containerschiffen zwischen Bingen und St. Goar musste der Rhein zwei Stunden lang gesperrt werden. Bei dem Unfall wurde laut Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen niemand verletzt, auch der Rhein wurde nicht verschmutzt.

In der Nacht zum Samstag war ein Tankschiff bei Oberwesel vom Kurs abgeraten und hatte ein entgegenkommendes Containerschiff zu einem Ausweichmanöver gezwungen. Zwar konnte ein Zusammenstoß dieser beiden Schiffe verhindert werden, allerdings stieß das ausweichende Schiff mit einem hinter dem Tankschiff fahrenden anderen Containerschiff zusammen.

Die beiden beschädigten Containerschiffe konnten ihre Fahrt nach einer Inspektion der Schäden fortsetzen. Das Tankschiff fuhr sich auf einer Kiesbank fest und musste von Schleppern befreit werden. Während der Bergungsarbeiten war der Fluss gesperrt. Erst am frühen Samstagnachmittag wurde der Rheinabschnitt wieder für den Schiffsverkehr freigegeben.

Trockenübungen für Schiffsführer

Am Schiffer-Berufskolleg in Homberg entsteht Europas modernster Fahrsimulator für die Binnenschifffahrt. Ein großer Teil der europäischen Wasserwege kann damit detailgetreu dargestellt werden.

Dem Kind im Manne jucken schon die Finger: Mit diesem Ding würde man gerne mal Kapitän auf dem Rhein, der Donau, der Seine spielen! Da steht man am Steuer eines Schiffes, fühlt die Vibrationen der Maschinen unter seinen Füßen, lässt den Blick über die Flusslandschaft und die Ufer schweifen. Und fährt man den Kahn mal vor eine Kaimauer oder setzt ihn auf eine Sandbank: Schwamm drüber – es ist ja alles nur Simulation!

Solch ein Simulator entsteht zurzeit im Homberger Schiffer-Berufskolleg. Es wird der modernste in ganz Europa. „Damit wird Duisburg als Zentrum für Binnenschifffahrt weiter gestärkt“, freut sich Schulleiter Hans-Günter Portmann. Einfach mal zum Spaß Schiffsführer spielen, das geht aber natürlich nicht. Zwei Dozenten des Schiffer-Berufskollegs, Klaus Paulus und Rolf Häring, werden eigens im Umgang mit der komplizierten Computertechnik geschult. Sie werden die Schüler betreuen, die später am Simulator im Fahren mit Radargeräten aus- und fortgebildet werden.

Tiefton-Lautsprecher

Der neue Simulator löst die 1991 eingeführte Simulationsanlage „Sarah“ ab, die vergleichsweise altertümlich anmutet. Bei „Sarah“ saßen die angehenden Schiffsführer in einer kleinen Kammer und sahen den Fluss lediglich als typisches Radarbild („grüne Striche auf schwarzen Grund“). Für den neuen Simulator wird dagegen in einem großen Raum der Führerstand eines Schiffes originalgetreu aufgebaut. Auf eine abgerundete Panoramawand davor wird später die Flusslandschaft in allen Details projiziert. Unzählige Fotos eines großen Teils der Flüsse Europas mussten dafür digitalisiert werden. Um die Illusion perfekt zu machen, werden über Subwoofer (Tiefton-Lautsprecher) tiefe Töne abgegeben, die zwar nicht gehört, aber als Vibrationen wahrgenommen werden.

Die alte „Sarah“ konnte mit neuen Schiffsantrieben und den modernen, bis zu 135 Meter langen Rheinschiffen nichts mehr anfangen. Die neue Anlage soll nicht so bald veralten: Ihre Software wird ständig aktualisiert werden. „Flüsse verändern sich ständig. Da ist jedes Detail wichtig“, erläutert Dozent Klaus Paulus. Die Pflege der Software übernimmt das Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme in Neudorf (DST). Dort ist bereits ein ähnlicher, kleinerer Simulator für wissenschaftliche Zwecke gebaut worden. Dabei gehe es um das Verhalten von Schiffen in Flachwasser. „Das ist eine ideale Zusammenarbeit“, lobt Hans-Günter Portmann.

Im Juni soll der Simulator fertig sein. Für September ist die offizielle Einweihung geplant. Und dann, da ist sich Portmann sicher, wird das Schiffer-Berufskolleg eine internationale Attraktion der Binnenschifferbranche: „Fachleute aus der ganzen Welt werden kommen, um sich über den Simulator zu informieren.“

Schiff auf dem IJsselmeer gesunken

1.4.2008

Schiff gesunkenLEMMER - Het schip Princess uit Krimpen aan den IJssel, is op zaterdag 29 maart in alle vroegte, geladen met 1700 ton grind, gezonken op het IJsselmeer ter hoogte van de Rotterdamse Hoek. Omdat ter plaatse niet meer dan 3,5 á 4 meter water staat, steekt de voorpiek nog juist boven water uit. Het bergingsbedrijf BTS uit Schiedam heeft vanuit Lelystad twee boten naar de Princess gestuurd voor de berging. Het schip ligt in de vaargeul tussen Urk en Lemmer, maar vormt geen belemmering voor het overige scheepvaartverkeer

... weiterlesen auf scheepvaartkrant.nl

Tankschiff zieht ans rechte Rheinufer um

1.4.2008

Wegen der geplanten Zollhofbebauung muss "Fina Ludwigshafen" weichen / Auch "Kurpfalz"-Ausflugsdampfer wandert nach Mannheim ab.

Das einzige Tank- und Bunkerschiff Ludwigshafens zieht Ende August nach Mannheim um. Wegen des Baus der Rhein-Galerie am Rheinufer muss "Fina Ludwigshafen" den Anker lichten. Ab September bekommt das Schiff der Firma Göttert einen neuen Liegeplatz auf Mannheimer Seite in Höhe der Kurt-Schumacher-Brücke.

"Das ist bedauerlich. Ich hätte nie gedacht, dass der Hafen hier mal vor uns aufhört", trauert Geschäftsführer Wilhelm Göttert. Noch zwei Jahre Vertragslaufzeit mit Option auf Verlängerung bis 2012 habe Göttert gehabt. Doch nun müsse er wegen der Zollhofbebauung weichen. "Diese Umstände hätten nicht sein müssen, wir hätten die Galerie nicht gestört. Nach Mannheim zu gehen, war die einzig mögliche Lösung", sagt Göttert, der die Verhandlungen mit der Stadt Ludwigshafen als "fair" lobt. Der neue Vertrag gilt zehn Jahre.

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Schiff in Flammen aufgegangen

29.3.2008

Auf einem Ausflugsschiff, das man zum Beispiel für Firmenfeiern mieten konnte, war ein Brand ausgebrochen, angeblich durch den Barbecue-Grill auf dem Vorderdeck. Verblüffend: Die Nachforschungen eines Sachverständigen ergaben allerdings, dass an der Treppe die Brandspuren auf der ersten Stufe begannen und der Boden darunter in Ordnung war. Dies deutete darauf hin, dass der Brand von der ersten Stufe ausging. Dort gab es aber keine elektrischen oder sonstige Einrichtungen. Deshalb lag der Verdacht nahe, dass jemand etwas auf diese Stufe gegossen und angezündet hatte. Unter Deck hatte es auch gebrannt, aber nur an einigen Stellen, und es gab keine Verbindung zum Oberdeck, durch die der Brand sich hätte ausbreiten können. Auf der Bar stand sogar noch eine völlig unbeschädigte Flasche mit einer Kerze. Die Elektrokabel waren intakt. Die Brennspuren deuteten also eindeutig darauf hin, dass jemand brennbare Flüssigkeiten verschüttet und so den Brand absichtlich gelegt hatte.

Schiffsunfall fahrlässige Tötung?

28.03.2008

Nach dem Tod eines Schweizer Kajakfahrers am Ostersamstag auf dem Rhein ermittelt die hessische Wasserschutzpolizei nun doch wegen möglicher fahrlässiger Tötung. Untersucht wird, ob der Schiffsführer des beteiligten Tankers zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen hätte treffen müssen. Das erläuterte Polizeioberrat Klaus Prochnow.

Der 61 Jahre alte Schweizer Kajakfahrer aus Solothurn war mit seinem Boot allein auf dem Rhein unterwegs. An der Eisenbahnbrücke wurde das Faltboot von dem leeren Tanker "Anthony" aus Marktheidenfeld erfasst. Nach den Ermittlungen der Wasserschutzpolizei müssen Mann und Boot unter den Schiffsrumpf geraten sein; der Kajakfahrer wurde von der Schiffsschraube getötet. Das zerstörte Boot, eine Plastikbox mit Gepäck sowie Körperteile des Mannes wurden später gefunden.

Wie es zu dem Unfall kam, ist auch nach Zeugenvernehmungen nicht ganz geklärt; offenbar war der Kajakfahrer nicht in sicherer Ufernähe unterwegs, sondern in der Fahrrinne. Die Wasserschutzpolizei untersucht nun, ob auch der Schiffsführer und seine Besatzung fahrlässig gehandelt haben. Nach schifffahrtspolizeilichen Vorschriften, so erläuterte Prochnow, reicht Radar allein nicht immer aus. Wird der tote Winkel, den der Schiffsführer vom Ruderhaus nicht einsehen kann, zu groß, muss die Besatzung zusätzlich für einen Ausguck sorgen. Der über 100 Meter lange Tanker sei leer gewesen, der tote Winkel vor dem Bug deshalb groß. Hat die Polizei die Ermittlungen abgeschlossen, geht die Akte an die Staatsanwaltschaft Mainz, weil beim hiesigen Amtsgericht das Schifffahrtsgericht angesiedelt ist.

Frachter macht sich selbstständig

27.3.2008

Rendsburg - Vier Jugendliche haben aus Spaß die Tampen eines im Rendsburger Hafen liegenden Frachters gelöst. Das 50 Meter lange Schiff «Hannelore» sei daraufhin am frühen Donnerstagmorgen bis zur Hafenmitte getrieben, teilte die Polizei mit. Die Beamten mussten den an Bord schlafenden Kapitän mit Martinshorn und Lautsprechern wecken. Der 51-Jährige sorgte dann dafür, dass das Schiff wieder an der Kaimauer festgemacht werden konnte. Die Jungen im Alter von 15 bis 17 Jahren erwartet nun ein Verfahren wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr. Eine Havarie mit einem anderen Schiff hätte fatale Folgen haben können, hieß es bei der Polizei.

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